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Flüchtlingssituation am Münchner Hauptbahnhof

Aiwanger informiert sich am Münchner Hauptbahnhof über Flüchtlingssituation

Hubert Aiwanger im Gespräch mit Flüchtlingen
Hubert Aiwanger im Gespräch mit Vertretern der Polizei und dem Münchner Oberbürgermeister

München. Züge aus der ungarischen Hauptstadt Budapest haben in der vergangenen Nacht mehrere hundert Flüchtlinge nach Bayern gebracht. Der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger verschaffte sich am Dienstagmittag ein Bild von der Lage.

Aiwanger am Münchner Hauptbahnhof bei der Flüchtlingsankunft: „Die Stadt München, die Polizei und die Regierungsvertreter haben vor Ort professionell gearbeitet, um die ankommenden Flüchtlinge zu betreuen. Ich habe mit einer irakischen und einer syrischen Familie gesprochen, die über Serbien und Ungarn nach Deutschland gekommen sind. Beide wurden nach eigenen Angaben in diesen Ländern schlecht behandelt und beschimpft. Sie sind froh, jetzt in Deutschland angekommen zu sein und beklagten auch die Zustände in ihren Herkunftsländern. Wir müssen also dringend dafür sorgen, dass in ihrer Heimat wieder stabile Verhältnisse hergestellt werden. Es ist auch inakzeptabel, dass europäische Länder, teils EU-Mitgliedsstaaten, ihr Flüchtlingsproblem zulasten Deutschlands lösen. Mit deutscher und europäischer Hilfe muss zeitnah eine bessere humanitäre Situation in den Flüchtlingseinrichtungen Nordafrikas erreicht werden. Während die Milchbauern heute zeitgleich auf dem Münchner Odeonsplatz Milchpulver in die Luft geblasen haben, um auf  die skandalös niedrigen Preise für Milch hierzulande hinzuweisen, fehlt Milchpulver für die Flüchtlingskinder in Nordafrika. Hier muss die Regierung endlich tätig werden.“

Hinweis: Unsere Pressefotos, die Ihnen gegen Quellennennung zur freien Verfügung stehen, zeigen Hubert Aiwanger heute Mittag am Hauptbahnhof München im Gespräch mit Flüchtlingen sowie Vertretern der Polizei und dem Münchner Oberbürgermeister.