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30. Juli

FW fordern bessere Einbeziehung der Milcherzeuger in Mengensteuerung

Zum Milchgipfel:

Die Freien Wähler begrüßen die Gesprächsbereitschaft des Handels mit den Milchbauern, um eine Lösung im anhaltenden Streit um existenzsichernde Preise für Milch zu erreichen.

"Zunächst mal ist es positiv", so FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger, "dass der Lebensmittelhandel zugesagt hat, Milchprodukte nicht länger als Dumpingware zu behandeln". Andererseits ist es schwierig, Marktgesetze von Angebot und Nachfrage zu durchbrechen, weswegen auch die geplante europaweite Erhöhung der Milchquote nicht in die jetzige Milchlandschaft passt, so Hubert Aiwanger weiter. Das Angebot muss zukünftig noch schneller auf die Marktlage reagieren, und es ist ein Unding, jetzt trotz übervollen Märkten die Milchmenge erhöhen zu wollen, nur weil vor eineinhalb Jahren ein Lieferengpass bestand. Hier müssen die Milchbauern besser mit einbezogen werden. "Es geht nicht mehr an, dass sie erst auf der Milchgeldabrechnung erfahren, dass angeblich ein Angebotsüberhang besteht und deshalb schlechte Preise ausbezahlt werden", so Hubert Aiwanger weiter, der auf seinem Bauernhof selbst Milchwirtschaft betreibt.

"Milcherzeuger sind bei einem transparenten Marktgeschehen durchaus in der Lage, auch innerhalb kurzer Zeit auf Marktschwankungen zu reagieren, besonders bei Angebotsüberhang. Man muss es ihnen nur sagen, und deshalb brauchen wir eine engere Abstimmung von Milcherzeugern, Handel und Molkereien, wobei den Molkereien eine Schlüsselfunktion zukommen dürfte, da sie zwischen den anderen beiden Marktteilnehmern stehen."