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5. Juni

Aiwanger: Milchpreis strukturell absichern

Zum Ende des Milchstreiks:

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger sieht nach dem offensichtlich erfolgreichen Ende des Milchstreiks die Gelegenheit, den Milchpreis längerfristig strukturell abzusichern: "Der Konzentration des Handels, der mit einer Stimme spricht, muss ein abgestimmtes Verhalten der Milchbauern gegenübergestellt werden. Wenn Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, darf kein Überangebot auflaufen, welches immer schnell als Vorwand für Preissenkungen gebraucht wurde. Wir brauchen aber auch soviel Klarheit, überhaupt zu wissen, ob ein Überangebot vorliegt oder nicht. Es hat ja auch jetzt zu Beginn des Streiks geheißen, Engpässe wären nicht zubefürchten, wenige Tage später sind die Engpässe da. Es wird also auch bezüglich des angeblichen Überschusses mit gezinkten Karten gespielt.

Außerdem ist zu überlegen, wie die Marktmacht des Handels entzerrt werden kann. Mehr Direktbezug der Frischmilch vom Bauernhof weg an den Endkunden müsste angestrebt werden, evtl. über Selbstbedienungsautomaten. Die Molkereien müssen in Zukunft ohne wenn und aber an der Seite der Milchproduzenten stehen. Dies war in vielen Fällen bisher nicht so klar. Trotz des jetzigen Erfolges müssen die Milchbauern aufpassen, dass der Handel nicht langfristig versucht, sich wieder in eine Position zu bringen, wo er allein den Preis bestimmt, sei es durch Verlagerung der Produktion und Anlieferung von Fertigprodukten oder Unterlaufen der Solidarität der Produzenten."