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23. Juli

Aiwanger: Landwirtschaft entlasten

Zum aktuellen Streit zwischen dem Bayerischem Bauernverband (BBV) und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) sowie den Mitgliederaustritten aus dem BBV.

Der aktuelle Streit zwischen Bayerischem Bauernverband (BBV) und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und die sich häufenden Mitgliederaustritte aus dem BBV sind nach Ansicht des FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, der selbst Landwirt ist, eine Folge des zunehmenden Kostendrucks in der Landwirtschaft. Die FW weisen auf die große Bedeutung einer flächendeckenden Landwirtschaft hin. Die zunehmende Kostenbelastung der heimischen Landwirtschaft bringt aber immer mehr Bauernfamilien in Existenznot. Es ist also dringend notwendig, die Landwirte vom Kostendruck zu entlasten und die Wettbewerbsnachteile gegenüber den europäischen und internationalen Mitbewerbern zu mindern.

Konkret fordert Aiwanger auch vor dem Hintergrund der zur Zeit diskutierten Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale, die hohe Steuerbelastung beim Agrardiesel zurückzunehmen. Die heimischen Landwirte werden mit rund 40 Cent Steuerabgaben pro Liter Agrardiesel zur Kasse gebeten, während die französischen Mitbewerber nur fünf Cent an Steuern zu tragen haben. Die Mehrbelastung gegenüber einem französischen Bauern summiert sich dadurch für einen deutschen Durchschnittsbetrieb auf mehrere tausend Euro pro Jahr.

Eine weitere Forderung der FW zur Entlastung der Landwirtschaft ist, dass überdurchschnittlich hohe Gewinne in einem Jahr steuerlich über mehrere Jahre verteilt werden können, wie dies auch in der freien Wirtschaft möglich ist. Zudem fordern die FW, den zunehmenden Konzentrationsprozess im Lebensmittelbereich und damit die zunehmende Marktmacht einiger weniger Großkonzerne zu begrenzen, indem wieder mehr regionale Märkte durch den gezielten Aufbau einer regionalen Lebensmittelversorgung (Hofvermarktung, kleine Molkereien und Metzgereien etc.) gestärkt werden.

Aiwanger fordert von der Politik eine gezielte Entlastung der Landwirtschaft, um das Überleben der Höfe sicherstellen zu können. Er lässt die Ausrede der Politik nicht zu, auf die Marktpreise keinen Einfluss zu haben und damit für die Bauern nichts tun zu können. Unsere politischen Entscheidungsträger haben es zumindest in der Hand, den Kostendruckvon der Landwirtschaft zu nehmen. An BBV und BDM ergeht der Aufruf, sich gemeinsam für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft einzusetzen und sich nicht aufgrund schlechter politischer Rahmenbedingungen gegenseitig die Augen auszukratzen. Aiwanger: "Wenn die Familienkasse leer ist, gibt es oft Streit in der Familie. Wir müssen alle gemeinsam daran gehen, die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit sich die Kassen unserer Landwirte wieder so füllen, dass sie überlebensfähig bleiben!"