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22. Juli

Bessere Bildung für Bayern!

Zu ihrem zweiten Bildungskongress, der unter dem Motto "Lehrer? -gesucht!" stand, konnten die Freien Wähler Bayern die Vorsitzenden und Präsidenten der wichtigsten bayerischen Lehrerverbände begrüßen. Max Schmidt vom Bayerischen Philologenverband, Angelika Neubäcker von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften, Anton Huber vom Bayerischen Realschullehrerverband, Klaus Wenzel vom Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband und Wolfgang Lambl vom Bayerischen Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern skizzierten in Kurzreferaten die Rahmenbedingungen an unseren Schulen.

Deutlich wurde dabei die Forderung an die Politik umgehend einzugreifen. Einheitlich wurde der Forderung der Freien Wähler nach wesentlicher Verbesserung der Lehrerversorgung zugestimmt. Der bildungspolitische Sprecher der FW, Christian Kögl, betonte, mehr Lehrer bedeuteten für alle Schularten die Möglichkeit einer Reduzierung der Klassengröße, einer individuelleren Förderung unserer Schülerinnen und Schüler sowie einer Reduzierung des Unterrichtsausfalles. Auf weitgehende Zustimmung trafen die Freien Wähler bei den Verbandsvertretern mit ihren bildungspolitischen Zielen. Mit der Petition Bildung und den Bildungspolitischen Leitlinien liegen die Freien Wähler auf Landtagskurs. Mit den Leuten von gestern und den Methoden von vorgestern könne man die Probleme von morgen nicht lösen, kritisierte der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger die Bayerische Staatsregierung. Der drängende Handlungsbedarf zeige sich auch bei der Zahl der bayerischen Jugendlichen ohne Schulabschluss. 12.000 Schüler verlassen unsere Schulen ohne Abschluss, so Aiwanger.

Am Nachmittag beschäftigten sich Fachreferenten in der Diskussionsrunde "Vom Lehrling zum Meister?" mit der beruflichen Bildung. Eingeladen waren die private Lehrstellenvermittlerin Gertie Fiedler, Werner Wittmann, Schulleiter einer Berufschule in Lauingen, der Berufsschulfachlehrer Andreas Zierer und Johann Stangl, Geschäftsführer der Firma Stangl & Co. in Roding.

Ein erfolgreicher Schulabschluss garantiert noch lange keinen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Aiwanger fasste die Diskussion zusammen: "Die Arbeitsämter sind mit der Vermittlung teilweise überfordert. Die Jugendlichen kommen häufig mit falschen Vorstellungen zu den Betrieben, die ihrerseits oft auf sich allein gestellt sind und eigene Wege gehen, um eine Anbindung an die Schulen zu erhalten." Gerade bei diesem wichtigen Übergang von der Schule ins Berufsleben ziehe sich der Staat aus seiner Verantwortung zurück. Es mangele an einer vernünftigen Kontrolle der Vermittlung und an zukunftsorientierten Konzepten, um alle Jugendlichen einer beruflichen Ausbildung zuzuführen.

FW-Bildungsexperte Kögl: "Alles Schall und Rauch seitens der Staatsregierung. Nur wer Kinder hat, weiß, welcher Not er ausgesetzt ist, um seinem Nachwuchs ein selbständiges Leben zu ermöglichen".