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26. Februar

Zur derzeit ideologisch geführten Debatte um Kinderkrippen:

Freie Wähler: Um einen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze kommen wir nicht herum.

Die Freie Wähler fordern in der derzeit ideologisch aufgeheizten Debatte um die richtige Form der frühkindlichen Betreuung, dass die Lebenswirklichkeit zur Kenntnis genommen wird. "Wenn die Nachfrage nach Krippenplätzen für unter Dreijährige ständig zunimmt, dann muss die Gesellschaft und die Politik dies zur Kenntnis nehmen und nach praktikablen Lösungen suchen. Eine ideologische Verweigerungshaltung hilft nicht weiter!" so FW-Vorsitzender Hubert Aiwanger. Petra Wengert, familienpolitische Sprecherin der FW, selbst berufstätig und Mutter von drei Kindern: "Berufstätige Frauen können es sich oftmals nicht leisten, volle drei Jahre - bei mehreren Kindern entsprechend länger - ganz zu Hause zu bleiben. Das ist Realität, ob ihnen das passt oder nicht. Bei alledem muss jedoch gewährleistet sein, dass die Mutter Bezugsperson fürs Kind bleibt!"

Wo Mütter die Möglichkeit haben, bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben, ist dies in jeder Form zu unterstützen. Die Freien Wähler sehen trotzdem die Notwendigkeit des Ausbaus frühkindlicher Betreuungsangebote zu erschwinglichen Bedingungen für die Eltern, sei es durch Krippen oder Betreuung durch Tagesmütter. Es muss auch eine Abkehr von der jetzigen Schwarz-Weiß-Diskussion erfolgen, wonach Krippenbetreuung fürs Kind grundsätzlich schlechter sei als der ganztägige Aufenthalt bei den Erziehungsberechtigten. Dazu Marion Hälsig, stellvertretende FW-Vorsitzende: "Man kann den Medien täglich Berichte über verwahrloste Kleinkinder entnehmen, für welche es ein Segen wäre, wenn sie täglich wenigstens eine warme Mahlzeit und einige Stunden vernünftigen sozialen Umgang hätten, wie es in einer Krippe der Fall ist. Hier ist der Staat gefordert, gesellschaftliche Fehlentwicklungen im vorschulischen Bereich wenigstens teilweise durch den Ausbau der Betreuungsangebote anzugehen. Mehr Kindergeld hilft in diesen Fällen nicht weiter!"

Die Freien Wähler sind sich bewusst, dass die Finanzierung weiterer Kinderbetreuungseinrichtungen ein finanzieller Kraftakt ist, wobei aber auch die zusätzliche Erwerbsmöglichkeit der Eltern und langfristige Vorteile verbesserter frühkindliche Sozialisation gegenzurechnen sind. Falsch verstandenes "Sparen" lässt auch hier vielfach höhere Folgekosten erwarten, wie wir es heute bereits aufgrund des Lehrermangels feststellen müssen. Sicherzustellen ist auf alle Fälle, dass die Kommunen nicht zusätzlich belastet werden, sondern dass eine verbesserte Kinderbetreuung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu sehen ist.

Für zukunftsfähige Kommunen wird das Angebot an Betreuungsplätzen auch ein zunehmend wichtiger Standortfaktor sein, ähnlich wie es ländliche Kommunen heute schon bei Schulstandorten feststellen. Beim Ausbau der Betreuungsplätze ist auf Praktikabilität und Gleichberechtigung aller regionalen Standorte besonderer Wert zu legen, wobei das jetzige verbesserungsbedürftige Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) als "Bürokratiemonster" mit Benachteiligung ländlicher Kindergärten ein schlechtes Vorbild ist.