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20. Juni

Freie Wähler fordern Schulmilchprogramm in Bayern

Ausgerechnet im Milchland Bayern geht der Konsum von Schulmilch drastisch zurück: Jährlich um sieben Prozent. In den vergangenen 15 Jahren ist der Verbrauch um 75 Prozent zurückgegangen.

Wie wichtig Schulmilch ist, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen:
Viele Schüler essen zu süß, zu fett und zu salzig. Fast die Hälfte aller schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen geht ohne ausreichendes Frühstück in die Schule, zehn Prozent frühstücken überhaupt nicht. Die Folge ist Calziummangel, der zu ungesundem Knochenaufbau und frühzeitiger Osteoporose führt. Kinderärzte warnen vor den immensen Folgekosten im Gesundheitsbereich, wenn hier nicht unverzüglich gegengesteuert wird und ziehen sogar Vergleiche mit der Mangelsituation in der Nachkriegszeit, die bei vielen Menschen zu Rachitis führte. Sie weisen auch darauf hin, dass Milchkonsum die Konzentrationsfähigkeit der Schüler verbessert. Ein Viertelliter Milch täglich je Kind könnte die Versorgungslücke schließen.
Vorbeugen ist besser - und billiger - als heilen, so die Freien Wähler.

Vor diesem Hintergrund fordern die Freien Wähler ein Schulmilchprogramm für Bayern: Hierfür gäbe es sogar von der EU eine Förderung von fünf Cent pro Viertelliter Milch. Dazu FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Der Freistaat ist gefordert, hier zielgerichtet vorzugehen und noch etwas draufzulegen, so dass die Kinder so gut wie kostenlos in den Genuss von Milch kommen. Im Rahmen von Aktionen unter Einbeziehung der Eltern soll dann in den Kindergärten und Schulen das Thema gesunde Ernährung vorangebracht werden. In Verbindung mit mehr Schulsport und Bewegung ist das ein Schritt, um einen Weg aus dem Teufelskreis von Fehlernährung, Übergewicht und Gesundheitsproblemen zu finden."

Auch angesichts des zunehmenden Ausbaus der Ganztagesbetreuung sehen die Freien Wähler die dringende Notwendigkeit, aber auch die Chance, auf gesundheitsbewusstes Ernähren und Verhalten der Kinder hinzuwirken. Nordrhein-Westfalen hat bereits sehr gute Erfahrungen mit Schulmilchprogrammen sammeln können.  

Hausmeister, die lieber Cola verkaufen, weil sie daran mehr verdienen, sollen angewiesen werden, Schulmilch ins Sortiment aufzunehmen. Cola entzieht übrigens den Knochen Calzium. Etwa bis zum 35. Lebensjahr wird Calzium in die Knochen eingelagert, sofern es über die Nahrung ausreichend zur Verfügung gestellt wird, ab dann beginnt der Abbauprozess. Die höhere Lebenserwartung führt heute vielfach dazu, dass die Menschen im Alter zwar geistig noch fit sind, aber an den Rollstuhl gefesselt sind, weil der Bewegungsapparat versagt.

Noch einen Effekt hätte ein höherer Milchabsatz in Bayern: die heimische Milchwirtschaft würde gestützt, was regionalen Wirtschaftskreisläufen dient und dem Erhalt der Kulturlandschaft, etwa im bayerischen Voralpenland.