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15. April

FW Bayern sorgen sich um die Hausarztversorgung in Bayern - Übereinstimmung bei Gespräch mit dem Bayerischen Hausärzteverband

Aiwanger: Flächendeckende Hausarztversorgung muss gewährleistet bleiben.

Die Freien Wähler betrachten die sich anbahnenden Probleme im Hausarztbereich mit großer Sorge. Sollte die Politik diese Entwicklung nicht ernst nehmen, ist in den nächsten Jahren damit zu rechnen, dass eine flächendeckende Hausarztversorgung, insbesondere auf dem Land, nicht mehr existiert.

Bei einem Gespräch mit Dr. med. Wolfgang Krombholz, dem 1. Stellvertretenden Landesvorsitzenden des Bayerischen Hausärzteverbandes, betonte FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger die Forderung der Freien Wähler, die flächendeckende Hausarztversorgung in Bayern durch entsprechende Rahmenbedingungen auch in Zukunft sicherzustellen: "Die Hausarztversorgung ist ein zentrales Element der vielbeschworenen "Zukunft des ländlichen Raumes". Der vertraute, wohnortnahe Hausarzt ist für die Gesundheitsversorgung gerade auch der Landbevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes "lebenswichtig". Deshalb ist es verantwortungslos, die berechtigten Klagen der Hausärzteschaft nicht ernst zu nehmen!"

Dr. Krombholz beklagte, dass die rund 6500 Hausarztpraxen in Bayern durch die sich dramatisch verschlechternden Rahmenbedingungen der letzten Jahre immer mehr in ihrer Existenz gefährdet seien: "Die zunehmende Arbeitsbelastung, Nachtdienste, Leistungserbringung ohne Honorar, ausufernde Bürokratie und v.a. mangelnde Selbstverwaltungsrechte drängen die bayerischen Hausärzte ins Aus. Die Staatsregierung hat uns im Stich gelassen und bei Verhandlungen um das GKV-WSG (Wettbewerbsstärkungsgesetz im Gesundheitswesen) nicht Wort gehalten. In fünf Jahren ist ein Viertel der Kollegen nicht mehr aktiv, aus Frust kommen kaum Junge nach. Ich sehe die hausärztliche Gesundheitsversorgung in Gefahr, wenn nicht rasch etwas passiert!"