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24. September

Freie Wähler: Sicherheitsrisiken beim Transrapid offen ansprechen

Nach den Unglücksfällen in China und im Emsland:

Die Freien Wähler Bayern (FW) sprechen sich dafür aus, Lehren aus den beiden Unglücksfällen der Magnetschwebebahn zu ziehen. Sowohl beim Brand des Transrapids in China vor wenigen Wochen als auch beim Unglücksfall im Emsland hat sich die Bergung der Fahrgäste als sehr problematisch erwiesen, da die Trasse je nach Gelände oftmals auf mehrere Meter hohen Ständern geführt wird. Mit Feuerwehrleitern und sogar mit Hubschraubern wurde versucht, an die Passagiere heranzukommen. Hinrich Groeneveld, Flugkapitän und Sprecher des FW-Arbeitskreises Verkehr: „es ist auch zu diskutieren, ob die führerlose Fahrt der Transrapidtechnik zu verantworten ist oder ob ein Zugführer beim Unglücksfall im Emsland nicht wenigstens eine Teilabbremsung hätte auslösen können. Hindernisse auf der Fahrbahn oder unvorhergesehene Probleme, auf welche die Technik nicht reagiert, sind nie ganz auszuschließen.“

Bezogen auf die Transrapidplanung am Münchner Flughafen weisen die Freien Wähler darauf hin, dass auch hier gut 6 km der insgesamt 37,4 km langen Strecke auf Ständern geführt werden soll, hinzu kommen 8,7 km in drei Tunneln, somit ist im Falle eines Unglücks des 250-350 km/h schnellen Gefährts etwa die Hälfte der Strecke für Bergungskräfte schwer zugänglich.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: „Wir wollen der Technik nicht im Wege stehen, dürfen aber vor offensichtlichen Problemen die Augen nicht verschließen, sonst würden auch die ohnehin vagen Exportaussichten für diese Entwicklung weiter gefährdet. Unabhängig davon halten wir den Transrapid in München für deplaziert, da er auf der kurzen Strecke seine Geschwindigkeit nicht ausspielen kann und aufgrund des dicht bebauten Gebietes unverhälnismäßig teuer würde. Wenn wir den bayerischen Anteil an den 2-3 Milliarden Euro Baukosten flächig in die Verkehrsinfrastuktur stecken, dann ist mehr gewonnen als mit einer „Vorzeigestrecke“ auf Steuerzahlerkosten.“