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19. Mai

Arbeitskreis Senioren der Freien Wähler gegründet

FW kritisieren Höhe der Heimkosten.

FW-Landeschef Hubert Aiwanger: „Die ältere Generation muss wieder mehr in die Gesellschaft eingebunden werden, diese Menschen dürfen nicht nur als Kostenfaktor behandelt werden!“

Ältere Menschen nehmen einen immer größeren Anteil an der Bevölkerung ein. Diese Tatsache wurde in der politischen Diskussion bisher vor allem als Problem gesehen. Die Freien Wähler wollen die ältere Generation jedoch wieder stärker in die Gesellschaft integriert sehen, wovon alle Generationen profitieren können. Um diesen Bereich politisch zu bearbeiten, gründeten die Freien Wähler in Hallbergmoos, Landkreis Freising, den Arbeitskreis Senioren. Sprecher wurde Werner Groth, der auch Seniorenbeauftragter der Gemeinde Hallbergmoos ist und trotz seiner 71 Jahre manch Jüngerem die Show stiehlt. Aktivsenioren könnten als „alte Hasen für knifflige Fälle“ in vielen Bereichen ihr Wissen an Alterskollegen oder auch Jüngere weitergeben, von Fragen der Firmenübergabe über Erbrecht, Erstellen von Zuzahlungsbefreiungen oder Patientenverfügungen, so Werner Groth. Auch im Ehrenamt oder im kommunalen Bereich gäbe es viele Einsatzmöglichkeiten, dies müsse nur entsprechend organisiert werden.

Diskutiert wurden auch „heiße Eisen“ wie die Höhe der Heimkosten von 3000-4000 Euro pro Monat, was unbedingt einer Korrektur bedürfe. Hubert Aiwanger: „Es ist nicht hinnehmbar, dass durch diesen Kostenansatz im Fall einer Heimunterbringung im kürzester Zeit die Existenz der betroffenen Familie aufgezehrt wird, während man bei der Pflege von Angehörigen zuhause nur 250 bis 500 Euro erstattet bekommt!“ Hier könnten als Gegenmaßnahmen neben mehr Kostentransparenz auch Seniorenpflege nach Art der Nachbarschaftshilfe durch rüstige Senioren erfolgen, was entsprechend zu vergüten sei. „Das ist immer noch billiger als eine Heimunterbringung, außerdem kann der Senior in seiner gewohnten Umgebung bleiben“, so Werner Groth.

Als „Schlag ins Gesicht“ kritisiert wurde auch die Halbierung der Sparerfreibeträge durch Schwarz-rot, da hiervon gerade auch die Sparguthaben betroffen werden, welche fürs Alter zurückgelegt worden sind. „Die Freien Wähler treten für den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft ein, wir grenzen uns damit ausdrücklich von politischen Lagern ab, die mit Aussagen wie „Alte, gebt den Löffel ab“ eine ganze Generation beleidigen, anstatt sich politisch Gedanken zu machen“, so Hubert Aiwanger abschließend.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Erwin Gebhard, Johann Häuslmeier, FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger, Wilhelm Mahler, die FW-Ortsvorsitzende Gisela Gebnard, Otto Kriwetz, Werner Groth, Wilfried Seidelmann, Hans Dieter Kuchenmeister und Gerd Sombrutzki.