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15. Mai

Freie Wähler: Im Gespräch mit BLLV große Übereinstimmungen festgestellt

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: „Bildung muss in den Mittelpunkt der Politik gestellt werden!“

Angesichts der großen Probleme im bayerischen Schulwesen fand kürzlich in München ein intensiver Meinungsaustausch zwischen den Freien Wählern Bayern und Albin Dannhäuser, dem Präsidenten des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, statt. Auf FW-Seite nahmen Hubert Aiwanger, Christian Kögl (Sprecher Bildungspolitik) und Gerhard Losher (Pressesprecher) an dem Gespräch teil. Dabei wurde in zentralen Fragen der bayerischen Bildungspolitik große Übereinstimmung festgestellt. Dies gilt z.B. für die Forderung eines Schüler-Lehrer-Verhältnisses von höchstens 1:25 an Grund- und Hauptschule und für den Erhalt von wohnortnahen Teilhauptschulen, was beispielweise durch verstärkte Kooperation zwischen den Schulen auf kommunaler Ebene erleichtert werden kann. Es muss ausreichend Lehrpersonal zur Verfügung stehen, um auch leistungsschwache Schüler bestmöglich zu fördern. Auf Ablehnung stießen das Büchergeld und die Pläne, die Lebensarbeitszeit für Lehrer zu verlängern, da ja schon heute sehr viele Lehrkräfte krankheitsbedingt in den vorzeitigen Ruhestand gehen müssen. Die FW erinnerten auch an ihre Forderungen nach Ausbau der Kinderbetreuung und einem kostenlosen letzten Kindergartenjahr, wobei die Kosten aber nicht einseitig den Kommunen aufgebürdet werden dürften. „Eine Mutter, die ein Kind zur Welt bringt, muss sich darauf verlassen können, dass sie dieses bei Bedarf in Obhut geben kann und es dort auch bestmöglich gefördert wird. Dies gilt später auch für den Schulbereich, sonst fragt sich der Bürger bald mit Recht, wofür er überhaupt Steuern bezahlt!“, so Hubert Aiwanger.

Der Unterricht dürfe sich nicht nur auf die Vermittlung von theoretischem Wissen beschränken, sondern müsse als Ausgleich auch der sportlichen Betätigung und der Vermittlung praktischer Fertigkeiten wieder einen höheren Stellenwert einräumen. Hubert Aiwanger: „Es nützt uns nichts, wenn wir nur hochgebildete Schulabgänger haben, die aber bereits in jungen Jahren Haltungsschäden oder psychische Probleme haben und keinen Nagel in die Wand schlagen können!“

Es war auch gemeinsame Überzeugung von Freien Wählern und BLLV, dass die Schule heute mehr denn je auch Erziehungsaufgaben übernehmen müsse, um die Defizite auszugleichen, die sich aus Werteverfall und einer immer mehr auflösenden Familien- und Gesellschaftsstruktur ergeben. Hubert Aiwanger: „Wer die Schule verlässt, muss gesellschaftsfähig und für den Arbeitsmarkt brauchbar sein, sonst kommt eine Lawine auf uns zu, die unsere Wohlstandsgesellschaft unter sich begraben wird!“ Diese Erkenntnis sei bei den derzeitigen politischen Entscheidungsträgern in Bayern aber offensichtlich noch nicht angekommen. Kurzsichtiges Sparen werde hohe Folgekosten nach sich ziehen.  Freie Wähler und BLLV vereinbarten angesichts der „Großbaustelle Bildungspolitik Bayern“, in intensivem Kontakt zu bleiben.

Große Übereinstimmung in den zentralen bildungspolitischen Fragen konnten BLLV-Präsident Albin Dannhäuser und FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger feststellen. Auf dem Bild von links nach rechts: FW-Landespressesprecher Gerhard Losher, Christian Kögl, Sprecher des FW-Arbeitskreises Bildung, FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger und BLLV-Präsident Albin Dannhäuser.