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15. Juni

Zur aktuellen Debatte um die Einführung der Gesamtschule

Freie Wähler für Beibehaltung des gegliederten Schulsystems / Aiwanger: Bessere Ausstattung der Schulen sinnvoller als Systemwechsel.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Einführung eines Gesamtschulsystems bekennen sich die Freien Wähler eindeutig zum jetzigen gegliederten Schulsystem. Es müssen zwar „Problemzonen“ wie der teilweise abrupte Übergang von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen nach der vierten Klasse oder die fehlende Nachnutzung von leeren Schulgebäuden bei gleichzeitigem Erweiterungsbedarf an anderen Schulen gesehen werden. Das Kernproblem der bayerischen Schullandschaft ist aber die mangelnde Finanzausstattung des bestehenden Systems. FW-Landeschef Hubert Aiwanger fordert deshalb anstatt einer Systemdiskussion eine bedarfsgerechte Ausstattung der Schulen mit ausreichend Lehrpersonal und Finanzmitteln: „Mir kommt das ganze vor, als wenn man mit einem Auto Probleme hat, weil keine Luft in den Reifen ist, und man diskutiert darüber, deswegen das Fahrzeug zu wechseln.“

Christian Kögl, bildungspolitischer Sprecher der Freien Wähler Bayern, fordert in diesem Zusammenhang die Einstellung von mindestens 1000 Lehrern an den bayerischen Schulen, um endlich die zu hohen Klassenstärken an allen Schulen auf ein erträgliches Niveau zu bringen. Beispielsweise seien noch immer 34 Schüler und mehr pro Klasse an bayerischen Realschulen an der Tagesordnung. Der Einsatz von Schulpsychologen, Jugendberatern und Ernährungsberatern an Schulen müsse deutlich ausgebaut werden. Dies koste zwar Geld, die Folgekosten des Wegschauens seien aber weitaus höher, insbesondere bei Kindern aus sozial schwachen Schichten.

Hubert Aiwanger verwies auch auf die traurige Situation am bayerischen Lehrstellenmarkt, wo noch immer ein Drittel der Schulabgänger nicht untergekommen ist: „Die CSU-Sparpolitik bei der Bildung zeigt Wirkung: Schulabgänger für den Arbeitsmarkt nicht brauchbar, auf Wiedersehen in Hartz IV!“