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6. Dezember

Freie Wähler warnen vor Angriff auf die Bildungsfreiheit

Erst das Büchergeld, jetzt Studiengebühren

Die Freien Wähler wenden sich gegen die Einführung von Studiengebühren für das Erststudium. Landesvorsitzender Armin Grein: "In keinem anderen Bundesland spielt die soziale Herkunft für die Bildungschancen unserer Jugend eine so große Rolle wie in Bayern. Nun werden weitere Hürden aufgebaut, die den Zugang zur Bildung für mittellose Familien erschweren, wenn nicht sogar verhindern. Jeder weiß, wie wichtig Bildung als Zukunftsfaktor ist. Die Politik der Staatsregierung führt aber dazu, dass Bildung immer mehr zum Privileg derer wird, die mehr besitzen."

Das Argument für die Einführung von Studiengebühren, dass damit die Qualität der Lehre an den Hochschulen verbessert werden könne, weisen die Freien Wähler zurück. Zuerst müssen die vielen brach liegenden Ressourcen an den Hochschulen genutzt werden, bevor man in die Taschen derjenigen greift, die ohnehin am wenigsten haben. Große Vorwürfe erheben die Freien Wähler gegen das Wissenschaftsministerium und die Hochschulleitungen: In den Studien- und Prüfungsordnungen ist genau geregelt, was die Studenten lernen müssen. Es gibt aber keine verpflichtenden Standards, wie dieses Pensum vermittelt werden soll, von einer wirksamen Kontrolle der Lehre ganz zu schweigen. Armin Grein: " Hier ließe sich noch vieles verbessern. Auf diese Qualitätskontrolle bei der Lehre ist bislang viel zu wenig geachtet werden."

Als unzumutbar betrachtet Josef Graubmann, der Landesvorsitzende der Jungen Freien Wähler Bayern, die Aussage von Wissenschaftsminister Thomas Goppel, wonach eine Schuldenlast von 15.000 Euro für Studenten eine tragbare Belastung darstellen würde. Graubmann: "Es ist schon erstaunlich, wie locker der Wissenschaftsminister mit den existentiellen Problemen der Studenten umgeht. Ein Schuldenberg von 15.000 Euro ist eine schwere Bürde für den Berufseinstieg und wird viele vom Studium abhalten."

Paradoxer Höhepunkt der Konzeptionslosigkeit sind Überlegungen aus dem Wissenschaftsministerium, aus den Studiengebühren sogar noch Förderungen für besonders begabte Studenten zu finanzieren. Armin Grein: "Das geht wirklich nach Prinzip: "Studenten zahlen für Studenten", aber man könnte es auch anders nennen: Das "Münchhausenprinzip", nämlich sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Aber das funktioniert nur im Märchen."

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