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26. März

Unselige Erinnerungen an das Notabitur

FW zur überstürzten Einführung des achtstufigen Gymnasiums

Die Freien Wähler Bayern haben schon im Landtagswahlkampf 1998 die Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre gefordert. Die CSU dagegen hat sich viel Zeit mit der Reform gelassen. Nun ist es umgekehrt: Während der Ministerpräsident im Hopplahopp die Umstellung durchziehen will und seine Ministerin sich dabei verstolpert, plädieren die Freien Wähler dafür, sich dieses Mal Zeit zu lassen und in aller Umsicht und Sorgfalt vorzugehen.

Dass jetzt innerhalb von 10 Monaten ein Lehrplan für das G8 erstellt werden soll, nachdem allein die Renovierung des soeben fertig gewordenen Lehrplans für das G9 dreieinhalb Jahre in Anspruch genommen hat, ist ein Irrwitz. Dass jetzt schon absehbar ist, dass die Verlage die nötigen Schulbücher nicht werden herausbringen können, weil die dazu erforderlichen Vorgaben des Kultusministeriums nicht rechtzeitig vorliegen können, wirft tiefste Zweifel an der Professionalität der Staatsregierung auf (wie sagt der Ministerpräsident über die Bundesregierung: "Die können es nicht").

Inzwischen wirkt es sogar glaubhaft, wenn die CSU beteuert, dass sie keinen Wahlbetrug begangen habe, weil sie vor der Wahl nur gesagt habe, an eine Schulzeitverkürzung sei "nicht gedacht". Denn Beispiele für "nicht denken" und "Gedankenlosigkeit" gibt sie im Stoiberschen Spartheater allerorten.

Armin Grein: "Ist es schon so weit gekommen, dass wir uns Österreich als großes Vorbild nehmen müssen? Dort gibt es ein ausgereiftes Modell für das G8. Wenn es mit dem bayerischen Schulchaos so weitergeht, müssen wir unsere Schüler wohl noch nach österreichischem Lehrplan mit den zugehörigen Schulbüchern unterrichten". Auf alle Fälle kommen unselige Erinnerungen an die Kriegszeiten des 20. Jahrhunderts auf, als aus ganz anderen Gründen die Schulzeit verkürzt wurde. Damals sprach man von einem "Notabitur". Hoffentlich wird es bei uns in Bayern kein "Hohlabitur".

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