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21. November

Freie Wähler warnen vor zweitem Kernkraftwerk bei Temelin

Nach Äußerungen des stellvertretenden tschechischen Industrieministers in der Wochenzeitschrift Týden

Das Entstehen einer nuklearen Kraftwerkskette an Bayerns Grenzen muss unbedingt verhindert werden. Die Freien Wähler fordern einen Energie-Gesamtplan, der sicher stellt, dass auch langfristig ein Billigstromexport von osteuropäischen Ländern nach Mittel- und Westeuropa wirtschaftlich uninteressant bleibt.

Ein Bericht in der tschechischen Wochenzeitschrift "Týden" müsste eigentlich die bayerische Staatsregierung in Alarmstimmung versetzen: Dort be-stätigt der stellvertretende tschechische Industrieminister Martin Pecina, zugleich auch Aufsichtsratsmitglied des tschechischen Stromkonzerns CEZ, dass der Bau eines zusätzlichen Kernkraftwerks in Temelin vorgesehen sei. Dieses sei nicht als Ersatz für das 2025 auslaufende Kraftwerk "Dukovany" gedacht, sondern diene dem Aufbau zusätzlicher Kapazitäten für den Export nach Europa.

Der Bericht macht deutlich, dass es sich dabei um eine Kehrtwende in der tschechischen Energiepolitik handelt, die bislang immer von der Eigenversorgung ausgegangen ist. Angesichts der gegen die Kernkraft gerichteten Stimmung in zahlreichen Ländern Europas und der Tatsache, dass derzeit rund 25 Prozent der europäischen Stromerzeugung aus Kernkraftwerken kommen, bietet sich hier für Tschechien ein optimaler Exportmarkt.

Die Freien Wähler fordern die bayerische Staatsregierung auf, von der tschechischen Regierung eine Stellungnahme zu diesem Bericht und eine Offenlegung ihrer Atompläne zu verlangen.

Vor allem aber fordern sie von deutscher Seite einen Energie-Gesamtplan, der den stromwirtschaftlichen Export-Spekulationen der Ostblockstaaten den Boden entzieht. Die grundsätzliche Energie-Eigenversorgung Deutschlands muss für die nächsten Jahrzehnte dargelegt und gesichert sein. Der Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen, Licht und Wind ist dabei ein absoluter Vorrang einzuräumen.

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