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9. August

Der Erpressung der Fernsehzuschauer durch Kirch, FC Bayern und 1860 Einhalt gebieten

Freie Wähler fordern Ministerpräsident Stoiber auf, sich für die Rechte der Fernsehzuschauer einzusetzen

Die beiden Vorsitzenden der Freien Wähler Bayern, Johann Deuerlein und Armin Grein, fordern, daß Fußball wie bisher ein allgemein zugängliches Ereignis bleiben muß. Sie kritisieren deshalb die Aussperrung von Berichterstattern der ARD aus Stadien der Fußball-Bundesliga sowie den Boykott der erfolgreichen Sendung "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Fernsehen durch die beiden Münchner Profivereine FC Bayern und TSV 1860 massiv.

Armin Grein: "Die Koalition von Kirch, FC Bayern und 1860 München erpreßt mit ihrem Vorgehen nicht nur die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sondern alle Fußballfans. Hier geht es nur noch darum, vom kleinen Mann die große Kohle abzuzocken: hunderte von Mark für einen Decoder und einen Milliardenbetrag für die Erschließungs- und Infrastrukturkosten, die beim Bau einer neuen Münchner Fußballarena anfallen, die einzig Beckenbauer, Wildmoser und Hoeneß zur Gewinnmaximierung dient. Der Fußball als Sport mit Herz bleibt völlig auf der Strecke."

Johann Deuerlein fordert Ministerpräsident Edmund Stoiber auf, sich endlich für die Millionen von bayerischen Fußballfans einzusetzen. Deuerlein: "Das Verhalten des Herrn Ministerpräsidenten ist nicht mehr nachzuvollziehen. Offensichtlich denkt und handelt Stoiber in dieser Frage nicht als Ministerpräsident aller bayerischen Bürgerinnen und Bürger, sondern nur als Beiratsvorsitzender des FC Bayern. Warum sind ihm die Interessen seiner Spezl Kirch und Beckenbauer wichtiger als die der Bevölkerung? Während im Haushalt 2000 von der Staatsregierung 400 Millionen Mark an kommunalen Zuschüssen zurückgehalten wurden, wirft der Ministerpräsident ohne Abstimmung mit dem Kabinett und den Landtagsfraktionen 100 Millionen Mark für einen neuen Fußball-"Kaiserpalast" in München hinaus. Fünf Jahre Stau im Sportstättenbau haben wir inzwischen, weil die Staatsregierung nicht ihren Verpflichtungen gegenüber den Kommunen nachkommt! Man muß sich inzwischen ernsthaft fragen, was der Staatsregierung wichtiger ist: der Schul- und Breitensport, den sie grob vernachlässigt, oder zwei Profivereine, denen es nur darum geht, möglichst schnell noch mehr Millionen auf dem Konto anzuhäufen?"

Die Freien Wähler fordern die Staatsregierung auf, sich nachhaltig für die freie Berichterstattung des öffentlich-rechtllichen Fernsehens und damit zugleich für die Interessen aller bayerischen Fernsehzuschauer und Fußballinteressierten einzusetzen.

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