Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

JFW stellt sich neu auf

Bald gibt es frischen Wind in der Vorstandschaft der JFW Augsburg/Dillingen mit bekannten Gesichtern.

FW Kreistagsfraktion

fordert die Sanierung der Leonhard-Wagner-Schulen.

STRABS

Im vollbesetzten Gasthof Schmid in Täfertingen erläuterte Referent Jürgen Raab die neuen gesetzlichen Möglichkeiten der Straßenausbaubeitragssatzung.

Katastrophe für die heimische (Land-)wirtschaft

Freie Wähler fordern „weniger Milch für mehr Geld“.

Neuanfang mit Aufbruchstimmung: Dr. Markus Brem führt die schwäbischen Freien Wähler

Am 23.4.2016 wurde auf der schwäbischen Bezirksdelegiertenversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt. Alles zum neuen Personaltableau können Sie in unserer Pressemitteilung lesen.

Volksbefragung zu TTIP, CETA und TiSA gefordert

Die FREIEN WÄHLER Bayern starten eine landesweite Unterschriftensammlung, mit der Sie erreichen wollen, dass die bayerischen Bürgerinnen und Bürger in einer Volksbefragung nach Art. 88a Landeswahlgesetz zu den drei höchst umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA befragt werden.

Aktuelle Pressemitteilungen

zu den politischen Themen im Landkreis Augsburg finden Sie hier.

Seiteninhalt

Geschichte

Die Geschichte der FW Freie Wähler Wählervereinigung Bobingen

 

Mit freundlicher Erlaubnis der Autorin Waltraut Wellenhofer

Nachkriegsdeutschland ab 1945

Der totale Zusammenbruch des Dritten Reiches im Mai 1945 hatte große Probleme im politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland zur Folge. Die alten Partei- und Vereinsstrukturen waren von den Machthabern des Naziregimes aufgelöst worden. Der ideelle Schaden, den die allein herrschende Nationalsozialistische Partei sowie die anschließende Entnazifizierung durch die Siegermächte ange­richtet hatten, war groß und bewirkte eine allgemeine Parteiverdrossenheit. Es war schwer einen nach demokratischen Grundsätzen und Regeln geführten Staat aufzubauen. Nur sehr mühsam konnten sich Parteien formieren und eine Organisation entwickeln. Der Mitgliederstand blieb lange Zeit sehr gering.

Einige wenige Bürger, Einheimische, Flüchtlinge, Vertriebene und Evakuierte wollten jedoch in ihren Kommunen mitwirken, aber ohne ein Parteibuch. Die Wahlgesetzgebung kam den Bürgern entgegen, Zitat: "Wahlvorschläge können von politischen Parteien und von Wählergruppen eingereicht werden." Während das "Parteiengesetz" die Mitwirkung der Parteien an Wahlen regelt, gilt für die Wählergruppen folgende Beschreibung: Wählergruppen sind alle sonstigen Personenvereinigungen oder Gruppen, der­en Ziel es ist, sich an Gemeinde- oder Landkreiswahlen zu beteiligen. Durch den freien Westen des ge­teilten Deutschlands ging ein Aufatmen. Unabhängige Bürgergruppen in Gemeinden, Märkten, Städten und Landkreisen begannen daraufhin ihre Wahlvorschläge zu organisierten. Bestätigt wurde dieses Bundesgesetz durch die Bayerische Gemeindeordnung von 1952.

Auch in Bobingen hatte sich, wie in vielen Orten Bayerns, eine Gruppe von interessierten und engagier­ten Bürgern zusammengefunden, um bei der Lösung der vielen Probleme im kommu­nalen Bereich mitzuarbeiten. Bereits bei der Gemeinderatswahl am 25. April 1948 im Jahr der Währungsreform wurden unter dem gemeinsamen Namen der CSU-Liste sowohl Parteimitglieder als auch Persönlichkeiten ohne Parteibuch auf­gestellt.

Rückblick Gemeinde Bobingen

Die Gemeinde Bobingen hatte im Jahr 1939 nur 3600 Einwohner, war im wesentlichen landwirt­schaftlich und handwerklich orientiert mit den ersten Anfängen einer Kunstfaserindustrie. Nach dem Zu­sammenbruch 1945 wuchs die Einwohnerzahl auf 5950 im Jahr 1946 an: Durch die Zuweisung von sudetendeutschen Heimatvertriebenen, den Ost-Flüchtlingen und den aus den zerstörten Städten Geflohenen. Wie viel Not, Verzweiflung, Bedrängnis und Heimweh damals herrschten ist heute kaum noch vorstellbar. Höchste Anforderungen kamen auf die Kommunen zu: Erste Hilfe musste den Kriegswaisen, Kriegerwitwen, ehemals Verfolgten und aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren­den Soldaten gegeben werden. Man war weder für die Aufnahme und Versorgung so vieler Menschen gerüstet noch war die einheimische Bevölkerung darauf vorbereitet worden. Nahrungsmittel, (Deutsch­land stand am Rande einer Hungersnot) Wohnungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze mussten be­schafft werden. Bobingen konnte aus Beständen der Kriegsindustrie, der Dynamit AG und IG Farben, den Vorgängern der Höchst AG, ehemalige total verwahrloste SS-Frauen- und Russenlager für den größten Teil der Sudetendeutschen Familien zur Verfügung stellen, der Rest wurde auf die Privat­häuser verteilt, welche nicht von den Amerikanern beschlagnahmt waren (1948 waren in Bob. 3,38 Personen pro Raum, schwabenweit 1,79 registriert). Heute ist kaum noch nachvollziehbar, was in diesen Jahren an wirtschaftlicher und sozialer Betreuung von den Kommunen und den Bürgern im Gemeinsinn abverlangt wurde.

Von der Gemeinde zum Markt Bobingen und die Wirtschaftswunder-Entwicklung

Die Bürger begannen mit der Neuorganisation ihres Lebensumfeldes, Arbeitsplätze entstanden in der Perlonfaser Industrie Höchst, und bereits 1952 waren von 253 in Bobingen angemeldeten Betrieben 50 von Heimatvertriebenen. Couragierte Neubürger gründeten Gruppen, den Bund der Heimatver­triebenen, die Sudetendeutsche Landsmannschaft, die Wahlgemeinschaft der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge. Zusammen mit Vereinen, kirchlichen Gruppen und deren aktiven Vorstandschaften begann ein reges dörfliches Leben. Nach den politischen Gruppen der CSU und der SPD wurde im Herbst 1951 die "Wählerver­einigung Bobingen" im Gasthaus Ochsen gegründet mit folgender Vorstand­schaft:

 

Die Gründungsmitglieder 

Erster Vorsitzender: Alois Häring; 2. Vorsitzender Werner Lenz; Kassier Karl Weber; Schriftführer: Albert Amann; Beisitzer: Josef Hafner; Otto Schneider; Ludwig Weigand.

Unter dem Namen "Wählervereinigung Bobingen" wurde 1952 erstmals eine ge­meinsame Liste mit der Bobinger CSU aufgestellt. Diese zieht mit sieben Gemeinderäten ins alte Rathaus am Kirchplatz ein: Konrad Lautenbacher, Alois Häring, Ernst Bobinger, Ludwig Weigand, Dr. Josef Jaufmann, Josef Hafner, Martin Langenmayr.

Der damalige Bürgermeisterkandidat Albert Amann unterlag dem amtierenden Bürgermeister Georg Hartmann SPD und verwaltete weiterhin als geschäftsführender Beamter und Kämmerer das Rathaus in Bobingen. Der spätere Ehrenbürger, Dr. Josef Jaufmann brachte es fertig, durch viele Denkanstöße und aktiven persönlichen Einsatz Wegbereiter neuer Entwicklungen seiner Heimatstadt zu werden. Auf seine Initiative hin und dem Antrag der Gemeinde wurde Bobingen mit einer Entschließung des Innenministeriums 1953 zur Marktgemeinde erhoben.

Ausschlaggebend war die auf mehr als 6000 angewachsene Einwohnerzahl, ihre explosiv wach­sende Wirtschaftskraft durch die Zunahme an Gewerbebetrieben, durch den Industriebetrieb vor Ort unter dem neuen Namen Höchst AG. Dazu kam die Forcierung der kommunalen und von der In­dustrie geförderte Wohnraumbeschaffung, die Einweihung des neuen Krankenhauses 1953, die sozi­alen Einrichtungen des Hauses der Bäuerin (heute Unteres Schlösschen) und das Jugendwohnheim mit Kindergarten (heute Christophorus-Kindergarten). Letzteres wurde durch Privatinitiative des späteren Trägers der Verdienstmedaille der Stadt Bobingen, den langjährigen 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Josef Hafner, gemeinsam mit Herrn Geistlichen Rat Oskar Miller, ebenfalls Ehren­bürger, im Jahre 1951 initiiert, die erste großartige Bürgerinitiative. Das Haus mit Grund ging auf Beschluss der Vorstandschaft 1984 in das Eigentum der Kirchenstiftung St. Felicitas über. Die zweite Großtat des Dr. Josef Jaufmann und des gesamten damaligen Marktrates war der Einsatz für die Er­öffnung der Mittelschule im Jahr 1955, heute Staatliche Realschule Bobingen. Die Siedlung Bobingen, westlich der Wertach orientiert sich nach Abstimmung 1949 weg von Straßberg und wurde mit 30. Januar 1952 nach Bobingen eingemeindet.

In der ersten Marktratswahl 1956 tritt die Wählervereinigung Bobingen mit einer eigenen Liste an. Alois Häring sen. wird zum ersten ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt, nachdem er seit 1954 als stellvertretender Bürgermeister amtierte: WV 5 Markträte: Josef Hafner (Fraktionsvorsitzender), Dr. Ludwig Herele, Georg Immerz, Dr. Paul Möller, Ludwig Weigand, sein Nachrücker Werner Lenz.

Im Jahre 1957 steht beim Landratsamt Schwabmünchen die Neuwahl des Landrats an. Der damalige Regierungsrat Dr. Franz Xaver Frey wird als Freier Wähler mit wesentlicher Unterstützung der Wählervereinigung als Landrat gewählt. Alois Häring, Josef Hafner und Albert Amann sind einige Wahlperioden als Kreisräte aktiv.

Die stürmische Entwicklung der Marktgemeinde geht weiter: Ab dem Jahr 1956 können 82 gemeind­liche Wohnungen bezogen werden, für viele Familien eine ungeheure, heute nicht mehr nachvoll­ziehbare Erleichterung. Die Knabenschule, die landwirtschaftliche Berufsschule, eine Turnhalle, der Neubau für die Mittelschule, die Erweiterung des Krankenhauses mit Personalgebäude, das Bauge­biet nördlich des Friedhofs und die Sportanlage im Wiesengrund (alte Kiesgrube) entstehen.

Bei der Wahl I960 wird Alois Häring wieder im Bürgermeisteramt bestätigt, sein Stellvertreter zum ersten Mal Josef Hafner mit den Markträten Dr. Ludwig Herele, Ignaz Fuchsie und Otto Schneidet (WV 4, CSU 5, SPD 4, Heimatvertriebene 3)

Unglaublich entwicklungsorientiert zeigt sich die Marktgemeinde in den 6oer Jahren. Die Gewerbe­steuer der florierenden Gewerbe- und Industriebetriebe trägt wesentlich dazu bei. Man wirtschaftet sparsam, legt einiges auf die hohe Kante, bevor man ans Bauen geht. Diese Art der kommunalen Haus­haltsführung hat sich bis heute erhalten.

Die damalige Grundstückspolitik ist zukunftsweisend für die Fortentwicklung: der Grunderwerb in Bobingen-Nord und für das Freizeit-, Schul- und Sportgelände an der heutigen Stadthalle und Staatl. Realschule. Die Mittelschule wird bereits erweitert, die Zentralkläranlage an der Flurstraße erstellt (heute Kinderspielplatz in der Vogelsiedlung). 1962 wird das neue Rathaus als moderner Flachbau eingeweiht, (in das alte Rathaus am Kirchplatz zieht die Polizei ein, später die Sozialstation Bobingen) und 1965, ein Highlight besonders für die Jugend, das Freibad. Heute neu renoviert, Aquamarin, das Bobinger Badejuwel.

In den 60er Jahren erwirbt die WV Bobingen mit ihren profilierten Persönlichkeiten großes Ansehen und geht 1966 als stärkste Fraktion aus den Wahlen hervor: Erster ehrenamtlicher Bürgermeister Alois Häring mit seinem Stellvertreter Josef Hafner, zweiter Stellvertreter Xaver Grußler (SPD) und als Markträte ziehen ein: Ludwig Bühler, Dr. Helmut Sattler, Adalbert Fischer, Erwin Fischer und Franz Ried (WV 6, CSU 3, SPD 6, Heimatvertriebene 1)

Deutschlands  Industrie  boomt. Auch  der  Industriebetrieb  Höchst AG Bobingen. Er beeinflusst immer mehr die Entwicklung des jungen Marktes. Der Bedarf an Arbeitnehmern wächst. Man holt sie aus unseren Nachbarländern: Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien  und  schließlich  aus  der Türkei. I960 hat Bobingen 7215 Einwohner, davon 106 Ausländer (1,5%) und 1970 bereits 10425 Einwohner, davon 1669 Ausländer (16%). Bobingen ist im Begriff die magische Einwohnerzahl 10.000 zu erreichen. Das Werk hilft beim Wohnungsbau in Bobingen-Nord und Bobingen-Süd. Viele Häuslebauer werden zu stolzen Besitzern von Eigenheimen. Die ganze Region profitiert und der Marktrat peilt eine kommunale Weiterentwicklung an:

Die Stadterhebung

Am 19. Juni 1969 erhält der Markt Bobingen das Stadtrecht.

Beim Fest der Stadterhebung wird die Städtepartnerschaft Aniche Bobingen begründet: Ein ehemali­ger französischer Kriegsgefangener, Francois Longelin, bereits Bürgermeister in seiner Heimatstadt Aniche in Nordfrankreich, besucht seine Arbeitgeberfamilie Fuchsie beim Gnadenbauer in Bobingen. Mit Alois Häring als Bürgermeister und Albert Amann, der gut französisch spricht, entwickelt sich eine Freundschaft, die zur Partnerschaft führt. Als Dauerbrenner gilt der seit über 30 Jahren stattfin­dende jährliche Jugendaustausch.

Das neue Krankenhaus in den Wertachauen, mit Sanatoriumscharakter, wird zur Stadterhebung ein­geweiht. Ebenso das Hallenbad, ein Highlight für die Jugend und die jungen Familien in Bobingen und im gesamten Umland.

Ende der 60er Jahre wird das Feuerwehrgerätehaus und ein 4-Familienhaus gebaut, das heute dem Roten Kreuz zur Verfügung steht (auf dem historischen Grund einer Wasserburg mit dem Flurnamen Wiesensteige). Im Jahr 1965 wird die Siedlungsschule erweitert, Turnhalle und Außenanlagen ent­stehen. Die Siedlung wächst durch weitere Baugebiete. Das alte Krankenhaus wird zukunftsweisend von der Arbeiterwohlfahrt zum Michel-Schäffler-Altenheim umgestaltet.

Die Schülerzahlen nehmen beträchtlich zu, alle Schulen werden erweitert und aufgestockt, der Grunderwerb für ein neues Realschulgebäude getätigt (1970). Die Ortsdurchfahrten und ihre Nebenstraßen werden verbreitert und saniert (teilweise erstmals geteert). Die Abwassermassen aus Gewerbe, Industrie und Haushalten können von der Kläranlage an der Flurstraße nicht mehr aufgenommen werden. Eine Großkläranlage auch für die Abwässer von Siedlung und Straßberg wird in den Wertach­auen geplant. Die Vogelsiedlung entsteht ab 1970 und der Kindergarten Nord. Eine völlig neue Straße wird als Kreisstraße A 13 gebaut, es ist die Krumbacher Straße mit einer neuen Brücke über die Wer­tach zur Siedlung. Damit besitzt Bobingen 3 Brücken über die Wertach.

 

Gebietsreform 1972

Durch die Eingemeindung von Straßberg, Burgwalden und Reinhartshausen erstmals 24 Räte; Generationswechsel im Bobinger Stadtrat

Der seit 1956 amtierende ehrenamtliche Bürgermeister Alois Häring tritt nicht mehr an. Für die Wählervereinigung beginnt ein Generationswechsel. Persönlichkeiten in der Führung, Freunde und Anhänger haben sich aufs Altenteil zurückgezogen, sind krank, wollen sich nicht mehr kommunal­politisch engagieren. Die Parteien mit ihren überörtlichen Strukturen strahlen ihre Macht aus vom Bundestag bis ins Kommunalparlament, begleitet von den Medien. Die Gebietsreform schwächt die persönlich Engagierten in den größer gewordenen Kommunen und Landkreisen.

Landrat Frey tritt nun mit der CSU im neugeordneten Landkreis Augsburg an, mit Erfolg.

Bei der Bobinger Wahl gewinnt der Kandidat der SPD, Hartmut Gärtner, als erster Hauptamtlicher Bürgermeister gegen den Kandidaten der WV, Albert Amann, Dieser bleibt weiterhin Kämmerer der Stadt bis zu seiner Pensionierung, und Kreisrat. Josef Scheicher (WV) wird dritter Bürgermeister, Heinrich Oellers (CSU) zweiter Bürgermeister, Josef Hafner übernimmt das Amt des Fraktionsvorsitzenden, weite­re WV- Stadträte sind Ludwig Bühler, Erwin Fischer, Richard Mahr:( WV 5, CSU 8, SPD 11)

Mit vollem Engagement unterstützten die WV-Stadträte die Vorhaben der Infrastruktur: Das neue Realschulgebäude wird 1974 mit der neuen Dreifach­turnhalle und der großen Freisportanlage eingeweiht. Die Hauptschule zieht in das ehemalige Realschulgebäude ein. Die Siedlung-Süd an der Straßberger Straße entsteht 1975. Die neue Kläranlage wird 1978 eingeweiht und das Trinkwasser holt man aus dem neuen Brunnen im Süden der Bobinger Flur.

In Jahr 1974 kommen der Ortsteil Kreuzanger und 1974 Waldberg zur Stadt Bobingen. Mit mehr als 4000 Mitarbeitern ist Höchst Anfang der siebziger Jahre der weitaus größte Arbeitgeber in Stadt und Landkreis, verringert sich aber bis in die 80er Jahre auf ca. 2500 Arbeitnehmer. Allein daran erkennt man, wie Bobingen durch die industrielle Mono-Struktur geprägt und den wirtschaftlichen Schwank­ungen des Industriebetriebes voll ausgesetzt ist. Trotzdem erlangt die Bevölkerung durch die jahre­lange gute Arbeitsplatzsituation einen gewissen Wohlstand.

Andererseits steigen die Ansprüche. Für die junge Stadt ist es äußerst schwierig aus dem ländlich ge­prägten Markt ein Innenleben mit Stadtcharakter zu entwickeln Auch die Stadtteile melden sich und wollen ihr dörfliches Eigenleben unterstützt wissen. Die alten Schulgebäude werden zu Bürger­häusern.

  

Zu einer kleinen Feierstunde wird aus Anlaß des 30jährigen Bestehens in den Gasthof Escheu eingeladen. Josef Scheicher referiert über die Historie der Gründung. Männer der ersten Stunde werden geehrt: Albert Amann, Josef Hafner, Otto Schneider, nicht anwesend, weil schon sehr krank: Altbürgermeister Alois Häring und Karl Weber 

Neben der verbandlichen Jugendarbeit regt sich der Wunsch nach einem freien, kommunalen Treff. Er wird im Haus der Bäuerin eingerichtet. Dieser wird von einem ehrenamtlichen Verein, der Jugend­arbeitsgemeinschaft (JUAG), geführt.

Bei der zweiten Stadtratswahl 1978, gewinnt Hartmut Gärtner SPD gegen einen auswärtigen CSU-Kandidaten. Die Wählervereinigung tritt ohne Bürgermeisterkandidaten an, unterstützt die CSU.

Die Aufmerksamkeit der Bürger richtet sich auf die rivalisierenden Parteien. Die Wählervereinigung erreicht mit 3 Stadträten Fraktionsstatus: Josef Scheicher wird 3. Bürgermeister, Josef Hafner über­nimmt den Fraktionsvorsitz und überraschend kommt Waltraut Wellenhofer in den Stadtrat. (WV 3, CSU 11, SPD 10). Im Dezember 1982 rückt Erwin Fischer als Stadtrat nach, als Josef Hafner aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt. Er erhält für 34-jähriges kommunales Wirken die "Goldene Verdienstmedaille" der Stadt Bobingen.

Hohe Verantwortung tragen die 3 Stadträte, da sie bei gegensätzlichen Meinungen der großen Frak­tionen die Mehrheitsentscheidungen verantworten müssen.

Durch persönliche Vorarbeit von Josef Hafner kann 1978 der erste Bürgermeister, die Möglichkeit eines neuen Baugebietes in der Point dem Stadtrat vorlegen; es kommt zu einem städtebaulichen Ideenwett­bewerb. Heute sind Point 1,2,3 in weiten Teilen bebaut, es wohnen fast 3000 Bürger dort. Größere Flächen für den zukünftigen Singoldpark konnten freigelassen werden trotz des Einspruchs der CSU, die damals von Vergeudung von Bauland sprach. Der Aufwandsträger für die Staatliche Realschule Bobingen wird 1979 der Landkreis Augsburg. Die Gestaltung des Rathausplatzes, die Planung der Jahnhalle ur­sprünglich in Kombination mit einer Stadthalle, der Abriss der alten Turnhalle und die Anlage der Tennis­plätze mit Heim sind brisante kommunalpolitische Themen dieser Zeit. (Hinter dem Rathaus, heute Park­platz, waren die TSV-Tennisplätze mit Tennis-Baracke).

Wegen der schlechten Wasserqualität durch Überdüngung werden im Stadtwald neue Tiefbrunnen gebohrt. Straßberg wird zuerst an Staudenwasser, dann an die städtische Wasserver­sorgung angeschlossen. Neue Abwasserkanäle mit Klärwerken verbessern die Infrastruktur in den Ortsteilen entscheidend. Interessante Baugebiete entstehen. 

Für die Wählervereinigung stehen zur Neuwahl 1984 weder Josef Scheicher noch Erwin Fischer zur Verfügung. Die Vorstandschaft tritt mit einer völlig neuen Mannschaft an: 1.Vorsitzender Reinhold Wastl (Realschulkonrektor), 2. Vorsitzender Alois Häring jun., Kassier Gottfried Lichtenstern und Schriftführer Helmut Mikusch.

Der Generationswechsel zeigt seine Folgen: Bei der Wahl 1984 fielen der WV nur zwei Sitze zu. Durch den Anschluss des aus der SPD ausgetretenen Max Fischer wird wieder Fraktionsstatus er­reicht. Der Ortssprecher von Reinhartshausen, Helmut Hafner verstärkt die Gruppe. Waltraut Wellenhof er wird 3. Bürgermeisterin und Alois Häring Fraktionsvorsitzender.

Der Wahlkampf spielt sich zwischen den großen Gruppierungen ab. CSU Kandidat Georg Fritz unter­liegt dem amtierenden SPD-Kandidaten Hartmut Gärtner: (CSU 11, SPD 10, WV 2, Grüne 1). Bei der WV-Vorstandswahl 1985 wird 1.Vorsitzender Helmut Gröbl, 2.Vors. Gerhard Schorer, 3.Vors. Max Fischer, Schriftführerin Gisela Achberger und Kassier Gottfried Lichtenstern

Im Jahr 1987 lässt sich die "Wählervereinigung Bobingen" aufgrund eines mit großer Mehrheit gefassten Beschlusses der Mitgliederversammlung als "Wählervereinigung Bobingen e.V., Mitglied im Landesverband der Freien Wähler" eintragen. Die Satzung wurde von Josef Scheicher ausgearbeitet. 1988 erhält der gewählte Vorstand eine neue Struktur: 1. Vorsitzender wird Reinhold Wastl, gleichberechtigte Stellvertreter werden Hans Rieß und Gerhard Schorer, Kassier Gottfried Lichtenstern, Schriftführerin Gisela Achberger, Beisitzer Theo Schilling, Georg Weber und alle amtierenden und ehemaligen Mandatsträger.

Mit der Point 2 wird planerisch 1985 begonnen, ebenso mit dem Gewerbegebiet Ost und Süd. Die Stadträte der Wählervereinigung hoffen auf mittelständische Aktivitäten, um der Monostruktur entgegenzuwirken. Aber lange Zeit siedeln nur einige wenige Betriebe im Osten über der Bahn. In der Siedlung entsteht der Kindergarten Heilige Familie und die Bauhofgärtner beginnen mit der Gestaltung des Singold-parks. Wegen Raumnot wird nach intensiven Diskussionen 1989 das Rathaus um ein Geschoß und ein Dach im schwäbischen Stil erweitert, was ihm ein repräsen­tatives Aussehen verleiht. Auch das Hallenbad wird 1985 von Grund auf saniert und vergrößert. Wegen der hohen Kosten (8,2 Mio. DM) kommt es zu vehementen Auseinandersetzungen im Stadtrat. Die Jahnhalle wird 1986 mit 4,85 Mio. DM erbaut, notwendig für den Schulsport und eine Bereicherung für das Angebot des TSV Bobingen. In den Räumen, die der TSV Bobingen nicht nutzt, kann ein Jugendzentrum mit einem städtischen Jugendpfleger als offene Begegnungsstätte eingerichtet werden. Die WV-Stadträte unterstützen diese Einrichtung, welche von der umliegenden Wohnbevölkerung misstrauisch begutachtet wird. Man ist sensibel geworden gegen Lärm und Umweltbelastung. Trotzdem, das JUZ, wie es liebevoll genannt wird, hat sich bewährt und ist heute aus unserer städtischen Jugendarbeit nicht mehr wegzudenken. Der Grundstückskauf und die Vorplanungen für die Leichathletikanlage an der Höchster Straße werden getätigt. Auch hier sind die WV-Stadträte Vordenker für die Verbesserung der sportlichen Jugendarbeit.

Die Wählervereinigung Bobingen kann 1990 wieder drei Kandidaten in den Stadtrat entsenden und weiterhin als dritte Kraft in der Meinungsbildung und an Entscheidungen mitwirken. Waltraut Wellenhofer wird in einer Kampfabstimmung mit einer Stimme Mehrheit gegen die Stimmen der CSU und FBU zur zweiten Bürgermeisterin gewählt. Fraktionsvorsitzender ist Alois Häring, Helmut Hafner ist Stadtrat. (Listenverbindung mit der FDP, die keinen Sitz erreicht)

Eine neue CSU-nahe Liste, mit Namen Freie Bürger Union, und die Republikaner treten zum ersten Mal zur Wahl an. Parteinahe Gruppierungen, die den Namen "Freie" vor sich her tragen treten landesweit an. Wir Freien Wähler rechten nicht, wir beobachten aber die Tendenz.

Hartmut Gärtner wird wieder erster Bürgermeister im ersten Wahlgang gegen den CSU-Kandidaten Hans-Peter Dangl und Waltraut Wellenhofer von der WV (2.Bürgermeisterin). Dritter Bürgermeister wird Harald Beutler, nachdem Dangl verzichtet. (CSU 10, FBU l, Rep l, SPD 8, Grüne 1,WV3) 

Im Frühjahr 1990, nach den Stadtratswahlen ergibt die Neuwahl im Vorstand der Wählervereinigung eine neue Generation mit einer Frau an der Spitze: 1.Vorsitzende Gisela Achberger, Stellvertreter Helmut Hafner und Thomas Beck, Kassier Rainer Naumann, Schriftführer Josef Lauter, Beisitzer Dr. Otto Engel, Else Haase, Elisabeth Deutschenbaur, Norbert Fleisch.

Bei der Vorstandswahl 1992 werden 1. Vorsitzende Gisela Achberger, Stellvertreter Helmut Hafner und Gerhard Schorer, Schriftführer Norbert Fleisch, Kassier Rainer Naumann, Beisitzer Dr. Otto Engel, Benedikt Dering, Elisabeth Deutschenbaur, Theo Schilling gewählt. Als Kassenprüfer fungie­ren über Jahre hinweg Ludwig Bühler und Josef Scheicher.

40 Jahre Wählervereinigung

Mit einem großen Festabend wird am 24. März 1992 das 40-jährige Bestehen der WV-Bobingen gefeiert. Josef Hafner wird zum Ehrenmitglied ernannt. Weitere Geehrte sind: Josef Scheicher, 3. Bürgermeister von 1972-84, Erwin Fischer Markt- und Stadtrat 1966- 78 und 1982-84, Ludwig Bühler Markt- und Stadtrat 1966-78, Martin Schießer Ratgeber in Baufragen, Hans Biehler Ratgeber in handwerklichen Fragen, Emil Weigend Bindeglied zu den Heimatvertriebenen, Konrektor Reinhold Wastl (erster Vorsitzender 84/86,87/90), Gerhard Schorer (zweiter Vorsitzender 84-90), Gottfried Lichtenstern (Kassier 84-90), German Mayr und Werner Tuchol, treue Mitglieder aus Straßberg. Die Festrede hält Dr. Helmut Fath vom Bildungswerk der Freien Wähler, die Ehrungen werden von Alois Häring vorgenommen.

Mit der 90er Wahl sind die Stadträte der WV wieder das Zünglein an der Waage. Sie werden hart gefordert besonders bei Meinungsverschiedenheiten der Gruppierungen. Immer heißt es sich kundig machen, um sachlich entscheiden zu können. Ziel unserer Mitarbeit ist, den Wohn-, Arbeits- und Er­holungswert der Stadt zu erhalten und zu fördern und den Anforderungen im Umweltbereich gerecht zu werden. Eine Waage herzustellen zwischen steuerlicher Belastbarkeit unserer Bürger und verpflichtender und gewünschter Infrastruktur. Eine Pflichtaufgabe ist die Sanierung der Abwasserkanäle ergänzt durch riesige Stauräume. Viel Geld verschwindet im Untergrund. Das Großbaugebiet Point wächst und die Infrastruktur muss erweitert werden: Errichtung der Grundschule an der Singold und der evangelischen Kindergarten in der Point. Auch der zunehmende Verkehr muss verkraftet werden. Altbürger klagen über Verkehrslärm.

Die Leichtathletikanlage wird errichtet mit einer riesigen Grünanlage. Zu unserer Enttäuschung verschiebt die Stadtratsmehrheit aus CSU und SPD den Freizeittrakt mit Sanitätsbereich. Er fehlt bis heute. Unsere Jugend ist der Verlierer.

Mit einer Stimme Mehrheit entscheidet sich der Stadtrat für den Bau der Stadthalle an der Singold und gegen den Standort hinter dem Rathaus. Die Singoldhalle ist heute ein Juwel, mit Grünanlagen und genügend Parkflächen, ein Kulturzentrum für unsere Stadt und die gesamte Umgebung. Unsere Vision hat sich erfüllt.

Mit steigender Begeisterung bereitet sich die Stadt mit allen Stadtteilen auf die 1000-Jahr-Feier Bobingens vor. Unsere Bürger entdecken ihre Kultur und ihre Historie. (Heimatverein die Hochsträßler und Förderverein Mittlere Mühle entstehen, dazu die historischen Gruppen in den Stadtteilen). Die mittlere Mühle bleibt der Stadt durch Wellenhofer'sches Engagement erhalten.

Die Innenstadtbelastung nimmt trotz der Bundesstraße B 17 Neu immer mehr zu. Kreuzen sich doch zwei Staatsstraßen am Kirchplatz, die 2035 (Bahnhofstraße) und die 2380 (Augsburger-, Hoch-, Lindauer-Straße). Bobingen sind die Hände gebunden. Die einzige Chance liegt einer Umgehungsstraße. Die Weichen werden gestellt, Bobingens Landwirte stimmen zu. Georg Weber wird Vertrauensmann der Bobinger Landwirte, das Amt für ländliche Entwicklung wird zu einem hervorragenden Partner für die Stadt. Die Sensibilität unserer Bürger nimmt so zu, dass es bei Bauvorhaben mit Innenstadtverdichtung zu regelrechten Bürgerinitiativen kommt (Beispiel: Römerstraße). Die Verkehrsbelastung, der zu erwartende Lärm durch zukünftige Nachbarn wird zum Politikum. Ist das ein Grund für stagnierende Innenstadtinvestitionen in letzter Zeit? Das Gewerbe und auch die Nahversorgung wandern ins Gewerbegebiet ab. Man hat genügend Parkplätze, auch der Lärm und das Abgas der Fahrzeuge stört dort niemanden Unsere Innenstadt erhält immer mehr Wohninseln in den hinterliegenden Gärten an den Durchfahrstraßen. Auch in Straßberg muss der TSV 8 Jahre bei Gericht seinen Trainingsplatz gegen die Sensibilität eines Bürgers verteidigen, mit Auflagen erhält er recht. Der Bauhof, Jahrzehnte ein Politikum, nimmt Gestalt an, mit einem Grundstück an der Höchster Straße. Auch ein neuer Kindergarten in der Greifstraße wird gebaut. Das Freibad ist wegen der zu investierenden hohen Summen und seiner Neugestaltung ein Politikum.

Ein Generationswechsel wirft seine Schatten voraus. 1. Bürgermeister Hartmut Gärtner resigniert nach 24 Jahren erfolgreicher, nicht immer einfacher Stadtpolitik, bei den konträren Meinungen über die Wege der Bobinger Stadtentwicklung. Auch Helmut Hafner tritt nicht mehr bei der Wahl an.

Mit Unterstützung der Wählervereinigung, der Vorsitzenden Gisela Achberger, den Stellvertretern Dr. Otto Engel und Elisabeth Deutschenbaur, dem Schriftführer Max Rauscher und dem Kassier Eugen Deutschenbaur versuchen Waltraut Wellenhofer als Bürgermeisterkandidatin und Alois Häring zur Wahl 1996 in der Auseinandersetzung zwischen den Kandidaten der CSU, Hans-Peter Dangl und der SPD, Bernd Müller ihre sachpolitischen Vorstellungen zu präsentieren.

Zwei Stadträtinnen sind erfolgreich: Waltraut Wellenhofer und Gisela Achberger. Die meisten Sitze gehen an die zwei großen Rivalen: CSU 12, SPD 8, WV 2, Grüne l, FBU 1.

Der neue Bürgermeister, Bernd Müller tritt ohne Stadtratsmehrheit an. Seine Vertreter werden Hans-Peter Dangl und Hinrich Abbenseth von der CSU. Unsere Stadträtinnen bilden mit Veronika Schwarzenberger von Bündnis 90 / Die Grünen eine Ausschußgemeinschaft.

Mit großem Engagement arbeiten die Stadträtinnen wieder in den Gremien mit. Das Fachwissen in Wirt­schaftsfragen von Gisela Achberger, die Erfahrung in Pädagogik, Erziehung, Sozial- und Schulfragen von Waltraut Wellenhofer bieten hohe Kompetenz für die kommunale Mitarbeit. Als Kreisrätin ist Frau Wellenhofer seit 1990 in den sozialen und erzieherischen Ausschüssen aktiv.

In die erste Zeit nach 1996 fällt die Zerschlagung des Höchstkonzerns, Teilbetriebe sind übriggeblieben, der größte bewahrt den Namen "Trevira". Die Gewerbesteuereinnahmen tendieren zunächst zu "Null". Immerhin sind noch über 1500 Arbeitnehmer beschäftigt. Das Gewerbegebiet Ost entwickelt sich. Die Ortsumgehung Süd und in der Folge Nord-Ost geben der Stadt neue Entwicklungsmöglichkeiten. Das Jubiläum "30 Jahre Städtepartnerschaft" wird 1999 in Aniche mit einer großen Delegation und der Stadtkapelle Bobingen, der Bobüblia Tanzgruppe des TSV Bobingen, zusammen mit der tschechischen Partnerstadt Novy Bor mit einem Festakt und beim historische Kopierre-Umzug gefeiert.

Der Kindergarten in der Greifstraße, ein Hauptschulanbau, das renovierte Freibad, Radwege werden ein­geweiht. Das Krankenhaus wird saniert und erhält einen neuen Trakt. Innenstadtentwicklung soziale Stadt und Städtebauförderungsprogramm, die Dorfentwicklung in den Stadtteilen, die wir auch für Straßberg fordern, soll durch Mitarbeit vieler interessierter Gruppen und Bürger eine "Neue Stadt" von unten nach oben kreieren. Die Jugendarbeit beschäftigt die Gremien: Integration der jungen ausländi­schen Mitbürger und die junge Generation der aus Rußland zurückgewanderten Deutschen.

Eine neue Generation prägt die WV-Vorstandschaft 1998 mit 1. Vorsitzenden Harald Knobloch, den Stellvertretern Dr. Otto Engel und Josef Schenk, dem Kassier Dr. Peter Heidel und dem Schriftführer Franz Kalkbrenner.

Sie setzt sich setzt sich 2000 fort mit 1. Vorsitzenden Harald Knobloch, den Stellvertretern Gisela Achberger und Dr. Otto Engel, Kassier Dr. Peter Heidel, Schriftführer Franz Kalkbrenner und den Beisitzern Rainer Naumann, Hans Rieß, Irene Dering-Brandt und Bernd Weber. Kassenprüfer sind Hans Bobinger und Erwin Fischer.

Eine attraktive Kandidaten-Liste präsentieren die "Freien Wähler" Bobingen mit ihrer Wirtschaftsfachfrau Gisela Achberger als Bürgermeisterkandidatin, ihr zur Seite steht weiterhin Waltraut Wellenhofer.

 wird fortgesetzt!

Bobingen, den 15 Januar 2002 Waltraut Wellenhofer

Quellen:

1.   Eigene Recherchen aus jahrelanger Stadtratstätigkeit

2.   Bobingen und seine Geschichte 1994